There is no alternative - Kapitalismus überwinden! http://esistdassystem.blogsport.de Demo am 22. Dezember 2012 in Mannheim Mon, 31 Dec 2012 01:33:44 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Nachberichterstattung http://esistdassystem.blogsport.de/2012/12/23/nachberichterstattung/ http://esistdassystem.blogsport.de/2012/12/23/nachberichterstattung/#comments Sun, 23 Dec 2012 11:20:14 +0000 Administrator Allgemein http://esistdassystem.blogsport.de/2012/12/23/nachberichterstattung/ Wir möchten uns bei allen bedanken, die gestern – trotz beschissenem Wetter, einer noch beschisseneren Route und noch viel beschisseneren Cops – mit uns auf die Straße gegangen sind, um gegen Staat, Nation, Kapital und die Auswirkungen der aktuellen Krise zu demonstrieren. Danke an Alle, die uns im Vorfeld und auch während der Demo supported haben!

Eine ausführliche Auswertung der Demonstration wird folgen. Solange gibt es hier eine Linksammlung mit Berichten, Fotos, Videos, etc. von der Demo:

Presse im Vorfeld: Neues Deutschland, Mannheimer Morgen
Presse: Mannheimer Morgen
Fotos: Anarchistische Gruppe Freiburg, „Die Beobachter“
Berichte: Antifaschistische Initiative Heidelberg (inkl. Fotos), Nigra (inkl. Fotos), „Ein Poesiealbum“, Anarchistischer Funke

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Infoupdate II http://esistdassystem.blogsport.de/2012/12/21/infoupdate-ii/ http://esistdassystem.blogsport.de/2012/12/21/infoupdate-ii/#comments Fri, 21 Dec 2012 01:18:05 +0000 Administrator Allgemein http://esistdassystem.blogsport.de/2012/12/21/infoupdate-ii/ Am kommenden Samstag, den 22.12., findet in Mannheim die Demonstration unter dem Motto „There is no alternative – Kapitalismus überwinden!“ statt. Obwohl die einzige vergleichbare Veranstaltung, eine Demonstration des A-Netzes vor einem Jahr in Karlsruhe, bei geringer Polizeipräsenz völlig ohne Zwischenfälle verlief, wird der Demonstration von Seiten der Stadt ein „Konfliktpotential“ unterstellt. Vor diesem Hintergrund und mit Verweis auf die vielen Menschen, die am letzten Adventssamstag ungestört einkaufen wollen, wurde die gesamte Innenstadt für Demonstrationen gesperrt.

Zwei Kooperationsgespräche waren eine Farce, da alle unsere Kompromissvorschläge von der Stadt abgelehnt wurden, das Ergebnis schien bereits vorher abgemacht. Eine politische Motivation für das Verbot liegt nahe, zumal bei den Gesprächen auch der Staatsschutz anwesend war.

Die Demonstration wird dennoch stattfinden und voraussichtlich vom Hauptbahnhof an der Innenstadt vorbei über den Stadtring zum Alten Messplatz führen. Gerade unter diesen Umständen ist es wichtig, dass wir am Samstag zeigen, was wir vom Versammlungsgesetz, Staat, Nation und Kapital halten.

Aktuelle Infos bekommt ihr am Samstag über unseren Twitter-Account: twitter.com/a_netz

Für den Fall, dass es Festnahmen gibt, steht der Ermittlungsaussschuss (EA) bereit, um euch zu supporten. Meldet euch auch beim EA, wenn ihr Festnahmen oder Übergriffe durch die Polizei beobachtet. Der EA ist über: 0152/55800219 erreichbar.

Es gibt inzwischen aus fast allen Teilen Baden-Württembergs Zugtreffpunkte, aus Freiburg und Bochum fahren Busse. Alle Infos zu gemeinsamen Anreisen finet ihr hier.

Im Anschluss an die Demo findet im JUZ Mannheim eine VoKü und im Anschluss an diese eine Soliparty für die Anarchistische Buchmesse 2013 in Mannheim statt.

Wir sehen uns am Samstag in Mannheim. Es gibt keine Alternative: Kapitalismus überwinden!

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[改道] Gǎi Dào Sonderausgabe zur Demo http://esistdassystem.blogsport.de/2012/12/20/gi-dao-sonderausgabe-zur-demo/ http://esistdassystem.blogsport.de/2012/12/20/gi-dao-sonderausgabe-zur-demo/#comments Thu, 20 Dec 2012 13:37:20 +0000 Administrator Allgemein http://esistdassystem.blogsport.de/2012/12/20/gi-dao-sonderausgabe-zur-demo/ Die nunmehr 3. Sonderausgabe unserer monatlichen Zeitschrift, beschäftigt sich mit der am kommenden Samstag in Mannheim stattfindenden Demonstration. In der Ausgabe findet ihr eine Selbstdarstellung des Anarchistischen Netzwerks Südwest*, sowie ein Interview, welches wir mit Vertreter*innen im Vorfeld der Demonstration geführt haben. Des weiteren gibt es den Aufruf, mehrere Redebeiträge sowie einen schönen Text des amerikanischen crimetInc. Kollektivs zum Abschluss. Wie bei den beiden Sonderausgaben unseres kleinen Blättchens zuvor, wird auch diese in einer großen Auflage während der Demo verteilt.

Bevor wir euch viel Spaß beim Lesen wünschen, noch eine kleine Korrektur unsererseits: In die gedruckte Ausgabe haben sich leider ein paar kleine Fehler eingeschlichen. Die meisten betreffen nur Layoutkleinigkeiten, einer ist jedoch inhaltlicher Natur, weswegen wir das an dieser Stelle korrigieren und uns natürlich auch bei der* Autorin entschuldigen wollen. Der Text von vielleicht trägt richtigerweise den Titel: “Wer von der Krise redet…kann vom Geschlechterverhältnis nicht schweigen” und wurde auf dem Blog der Gruppe e*vibes aus Dresden erstveröffentlicht.

Nun aber wirklich viel Spaß beim Lesen und wir sehen uns hoffentlich zahlreich auf der Demonstration. Zu guter Letzt wie gewohnt, das Editorial zur Einstimmung:

Liebe Leute,

unsere dritte Sonderausgabe widmet sich diesmal ganz der „There is no alternative – Kapitalismus überwinden“-Demonstration des Anarchistischen Netzwerks Südwest* am 22. Dezember in Mannheim.

Die Demonstration ist quasi die Fortsetzung der letztjährigen „Es ist keine Krise, es ist das System“-Demo. Über ein Jahr ist vergangen und wenig hat sich geändert, im Gegenteil. Wir nähern uns dem Ende des vierten Krisenjahres und in Europa gärt es zunehmend an allen Ecken. Die Lage in Griechenland verschlimmert sich permanent und auch Spanien, Portugal und Italien befinden sich in ähnlich dramatischen Situationen.

Doch viele Menschen nehmen die unzähligen Kürzungen, Entlassungen und Einsparungen nicht mehr widerstandslos hin, in den meisten der genannten Ländern fanden in den letzten Monaten mehrere Generalstreiks statt und vor einigen Wochen bündelten die betroffenen Menschen und solidarischen Organisationen vieler Länder ihre Wut zu einem „europäischen Generalstreik“, der mehrere Millionen Menschen auf die Straße brachte.

In Deutschland herrscht derweil Friedhofsruhe. Zwar wird auch hier eingespart, entlassen und gekürzt, aber quer durch weite Teile von Bevölkerung, Politik und Gewerkschaften wird weiter am Standort Deutschland festgehalten und in dessen Namen viel geschluckt und ein wenig gemurrt. Nur protestieren will hier scheinbar niemand so recht, trotz dem massiven Ausbau von prekären und befristeten Arbeitsplätzen, immer größerer Druck in Schule, Ausbildung und Studium und schlussendlich immer weniger Perspektive für Alter und Rente.

Die Demonstration des Anarchistischen Netzwerk Südwest* wird an diesem Zustand erstmal nichts ändern, aber wichtig ist sie dennoch. Zeigt sie schließlich, dass nicht alle mit dem deutschen und europäischen Krisenmanagement einverstanden sind und besonders, das einige keine Lust mehr haben, sich gegen betroffene Menschen aus anderen Ländern ausspielen zu lassen.

Wir sehen uns auf der Demonstration.
Eure Redaktion.

[改道] Gǎi Dào – 3. Sonderausgabe

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Infoupdate http://esistdassystem.blogsport.de/2012/12/05/infoupdate/ http://esistdassystem.blogsport.de/2012/12/05/infoupdate/#comments Tue, 04 Dec 2012 23:55:50 +0000 Administrator Allgemein http://esistdassystem.blogsport.de/2012/12/05/infoupdate/ Die Mobilisierung zur Demonstration startet in die heiße Phase, in zweieinhalb Wochen werden wir in Mannheim auf die Straße gehen, um gegen die Auswirkungen der gegenwärtigen Krise und für eine Perspektive jenseits von Staat, Nation und Kapital zu demonstrieren.


Mobi-Aktion während der Abschlussgala der „European Finance Week“ am 23.11.2012 vor der Alten Oper in Frankfurt/Main

Die Demonstration findet im Kontext der „Es ist keine Krise, es ist das System!“-Kampagne, die im Herbst letzten Jahres gestartet ist. Im Rahmen dieser Kampagne fanden u.a. eine Demonstration in Karlsruhe, sowie mehrere Vorträge im ganzen Südwesten* und eine rege Beteiligung am M31-Aktionstag in Frankfurt statt. Die Kampagne wird nun mit der Demonstration in Mannheim unter dem Motto „There is no alternative – Kapitalismus überwinden!“ fortgeführt, weitere Veranstaltungen werden folgen.

In vielen Städten fanden bzw. finden Info- und Mobilisierungsveranstaltungen statt. Die genauen Termine findet ihr hier.

Aus Freiburg und Bochum wird es Busse zur Demonstration geben, aus einigen anderen Städten gibt es Zugtreffpunkte. Genaueres dazu findet ihr hier.

Falls ihr den Aufruf unterstützen oder Mobi-Material bestellen möchtet, dann könnt ihr einfach eine e-Mail an demo(ät)a-netz.org schreiben.

Wir sehen uns in Mannheim!
Denn es gibt keine Alternative: Kapitalismus überwinden!

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Weiter geht’s! http://esistdassystem.blogsport.de/2012/11/03/weiter-gehts/ http://esistdassystem.blogsport.de/2012/11/03/weiter-gehts/#comments Sat, 03 Nov 2012 21:17:21 +0000 Administrator Allgemein Termine http://esistdassystem.blogsport.de/2012/11/03/weiter-gehts/ There is no alternative – Kapitalismus überwinden!

Seit über 4 Jahren befindet sich die Weltwirtschaft in der schwersten Krise seit langem. Einhergehend mit einer massenhaften Verelendung, Arbeitslosigkeit und allgemeinen Verschärfung der Lebensbedingungen, spitzt sich diese auch in Europa – vor allem in Griechenland, Spanien und Portugal – immer weiter zu. Immer neue, schärfere und größere Sparprogramme und Rettungspakete sollen den Kapitalismus vor dem Zusammenbruch bewahren.

Das Drohszenario der Kredit- und Schuldenkrise dient der aus Europäischer Kommission, IWF und EZB bestehenden Troika zur Legitimation eines angeblich alternativlosen Spardiktats. Diese verordnete Sparsamkeit führt dazu, dass die „Sparsünder“ geradezu kaputtgespart werden. Die Folge sind massivste Einschnitte in Gesundheits- und Sozialsysteme, die die Menschen in Ländern wie Portugal, Italien, Griechenland und Spanien oftmals an den Rand ihrer Existenz drängen. Während in diesen Ländern immer wieder Widerstand in Form von Streiks und Massenprotesten gegen das EU-Krisenregime aufkommt, sieht die derzeitige Lage im „Exportweltmeisterland“ Deutschland, das bisher als Gewinner aus der Krise hervorgeht, ganz anders aus:

Die gegenüber anderen EU-Ländern aggressive Krisenpolitik der Bundesregierung ruht auf einer soliden Basis aus Gewerkschaften, die dem Standort Deutschland sozialpartnerschaftlich verbunden bleiben, einer Opposition, die sich herzergreifend um den „deutschen Steuerzahler“ sorgt, sowie nationalistischen Ressentiments in weiten Kreisen der Bevölkerung. Chauvinistische Parolen und Pauschalisierungen, wie bspw. die “griechische Regierung müsste endlich mal ‘ihre Hausaufgaben machen’” (Westerwelle) oder das Bild des „faulen Griechen“ (Bild-Zeitung), stoßen in weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit auf Zustimmung.

Zwar beteiligten sich hierzulande im vergangenen Jahr mehrere Tausend Menschen an antikapitalistischen Protesten wie dem europaweiten M31-Aktionstag oder auch Blockupy, doch von einem breiten Widerstand gegen das EU-Krisenregime in Deutschland kann bisher keine Rede sein. Während von der einen Seite nationalistische Stammtischparolen zu hören sind, beklagt man sich in linksliberalen Kreisen über die entfesselten Märkte und sehnt sich nach einem „gezähmten“ Kapitalismus. Mit Tobin-Steuer, Bankenverstaatlichung und einem soliden Sozialstaat soll der scheinbar vom rechten Wege abgekommene „Finanzmarktkapitalismus“ wieder in eine „produktive“, „schaffende“ soziale Marktwirtschaft überführt werden, von der angeblich alle profitieren würden.

Eine solche Kritik läuft Gefahr, letztlich mit moralischen Schuldzuweisungen Ressentiments zu bedienen. Verursacht wurde die aktuelle Krise jedoch nicht von spekulierenden Banken, Manager*innen oder den „Sozialschmarotzern“. Sie ist vielmehr ein immer wieder – mal mehr, mal weniger regelmäßig – auftretender fester Bestandteil des Kapitalismus.

Der Kapitalismus ist die einzige Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, in der der Überfluss an Gütern ein Problem darstellt. Unverkäufliche Güter können zum Ruin ihrer Besitzer*innen führen und schlussendlich zu einer Überproduktionskrise. Gleichzeitig gibt es aber auch Menschen, denen es am Nötigsten fehlt und die nicht in der Lage sind, das einzige worüber sie verfügen – ihre Arbeitskraft – zu verkaufen.

Dies führt zu der absurden Situation, dass Lebensmittel, welche nicht verkauft werden können, auf der Müllhalde landen, während andernorts Menschen Hunger leiden. Oder dass zum Beispiel in Spanien neue Häuser gebaut wurden, die nun leer stehen, da sie sich niemand leisten kann; gleichzeitig steigt die Zahl obdachloser Menschen an.

Die Produktivkräfte (sprich, die Maschinen zur Produktion von Gütern) waren in der Menschheitsgeschichte noch nie so weit entwickelt wie heute. Es wäre durchaus möglich, in einer Welt, die weder Hunger und Krieg noch Leid oder andere existentielle Ängste kennt, zu leben. Dazu wäre es nur notwendig, die Produktion der Güter bedürfnisorientiert und vernünftig in die eigenen Hände zu nehmen. Der Kapitalismus ist aber weder das Eine noch das Andere, sondern Willkürherrschaft der Warenproduktion. Im Kapitalismus zählt nur die Verwertung des Wertes, sprich das Erwirtschaften von Profit, um diesen sogleich wieder zu reinvestieren, aber nie die Bedürfnisse aller Menschen.

Anstelle dieses kapitalistischen Überlebenskampfes und dem aus ihm erwachsenen Krisennationalismus setzen wir uns für eine antinationale Solidarität zwischen allen Menschen ein, die unter den Lasten des kapitalistischen Alltagswahnsinns leiden. Alternativlos für ein Ende des alltäglichen Elends sind für uns nicht Spardiktate oder Haushaltskonsolidierungen sondern einzig „Die Überwindung aller Verhältnisse, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“ (Marx).

Wir setzen uns ein für eine Welt, in der die Menschen ihr Zusammenleben nicht mehr nach den Zwecken von Konkurrenz und Verwertung in nationalstaatlichen Grenzen ausrichten, sondern selbstbestimmt und solidarisch in freier Vereinbarung zusammenleben. Wir wollen darum keinen „besseren“, vermeintlich „sozialeren“ Kapitalismus, sondern gar keinen!

Wir sind uns bewusst, dass ein Umsturz der Verhältnisse in Europa und erst recht in Deutschland derzeit alles andere als greifbar scheint. Trotzdem, und gerade deswegen, wollen wir unsere Kritik am Bestehenden am 22. Dezember 2012 in Mannheim auf die Straße tragen und das EU-Krisenregime sowie den kapitalistischen Alltag zumindest punktuell delegitimieren.

Denn es gibt keine Alternative: Kapitalismus überwinden!
Für eine solidarische, herrschaftsfreie Gesellschaft!

Antikapitalistische Demo | 22. Dezember 2012 | 15 Uhr | Mannheim HBF

Wenn ihr den Aufruf unterstützen wollt, schreibt einfach eine e-Mail an: demo(ät)a-netz.org

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Weitere Termine der Veranstaltungsreihe http://esistdassystem.blogsport.de/2012/02/21/weitere-termine-der-veranstaltungsreihe/ http://esistdassystem.blogsport.de/2012/02/21/weitere-termine-der-veranstaltungsreihe/#comments Tue, 21 Feb 2012 17:02:13 +0000 Administrator Allgemein http://esistdassystem.blogsport.de/2012/02/21/weitere-termine-der-veranstaltungsreihe/ 09. März
20:00 – Konstanz – Café Einblick (Hofhalde 11) – Hellas 21 – Sysifus und die sieben Krisen

14. März
20:00 – Tübingen – Wohnprojekt Schellingstraße – Schellingstr. 6 – Hellas 21 – Sysifus und die sieben Krisen

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Termine der Veranstaltungsreihe http://esistdassystem.blogsport.de/2012/01/16/termine-der-veranstaltungsreihe/ http://esistdassystem.blogsport.de/2012/01/16/termine-der-veranstaltungsreihe/#comments Mon, 16 Jan 2012 11:46:35 +0000 Administrator Allgemein Termine http://esistdassystem.blogsport.de/2012/01/16/termine-der-veranstaltungsreihe/ Nach einer kurzen Pause hier die bisherigen Termine zur Veranstaltungsreihe:

27. Januar
19:30 – Karlsruhe – Viktoriastr. 12 (Hinterhaus): Hellas 21 – Sysifus und die sieben Krisen

27. Januar
20:00 – Freiburg – KTS – Basler Str. 103: Schocktherapie! Zur Lage in Griechenland

29. Januar
19:00 – Ludwigsburg – DemoZ – Wilhelmstrasse 45/1: Schocktherapie! Zur Lage in Griechenland

03. Februar
19:30 – Karlsruhe – Viktoriastr. 12 (Hinterhaus): Schocktherapie! Zur Lage in Griechenland

04. Februar
17:00 – Saarbrücken – Peter-Imandt-Gesellschaft – Futterstr. 17-19: Schocktherapie! Zur Lage in Griechenland

24. Februar
20:00 – Offenburg – Alarmraum – Lise-Meitner-Straße 10: Hellas 21 – Sysifus und die sieben Krisen

Weitere Termine folgen!

Schocktherapie! – Zur Lage in Griechenland

Die griechische Gesellschaft leidet zunehmend unter den Auswirkungen der, von der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF aufgezwungenen, Sparmaßnahmen. Gleichzeitig lösen sich die staatlichen Institutionen auf, die verabschiedeten Gesetze können kaum umgesetzt werden. Wie sieht es zur Zeit mit dem Widerstand gegen die Kahlschlagspolitik aus? Welche Rolle spielen Landbesetzungen, Kollektivbetriebe und die anarchistische Bewegung? Und welche Bedrohung geht von rassistischen und faschistischen Organisationen aus?
Ralf Dreis, freier Journalist und Griechisch-Übersetzer, berichtet an diesem Abend über die momentane Lage in Griechenland. Er war fünf Jahre lang in der anarchistischen Bewegung Thessalonikis aktiv und pendelt seit 2001 zwischen Griechenland und Deutschland.

Hellas 21 – Sysifus und die sieben Krisen

Krisen jeglicher Art scheinen inzwischen zum Normalzustand zu gehören, sei es als Wirtschafts-, Klima-oder Währungskrise. Doch wo liegen die Ursachen dafür, dass sich die Institutionen in Staaten wir Griechenland Tag für Tag mehr in Luft auflösen und die Menschen dort vieles verlieren, was einstmals sicher schien? Welchen Charakter hat die kapitalistische Krise? Tritt sie zyklisch auf oder findet sie permanent statt? Diesen Fragen werden die beiden Referenten in zwei Inputs nachgehen, um anschliessend mit den interessierten Menschen vor Ort darüber zu diskutieren.

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Erfolgreiche antikapitalistische Demo am 15. Oktober http://esistdassystem.blogsport.de/2011/10/17/erfolgreiche-antikapitalistische-demo-am-15-oktober/ http://esistdassystem.blogsport.de/2011/10/17/erfolgreiche-antikapitalistische-demo-am-15-oktober/#comments Mon, 17 Oct 2011 20:09:11 +0000 Administrator Allgemein http://esistdassystem.blogsport.de/2011/10/17/erfolgreiche-antikapitalistische-demo-am-15-oktober/
Rund 250 Menschen demonstrierten am 15.10.2011 unter dem Motto “Es ist keine Krise – Es ist das System” durch Karlsruhe und forderten stattdessen “Grenzenlose Solidarität statt kapitalistischem Überlebenskampf”.

Am Werderplatz fanden sich bereits zur Anfangskundgebung rund 150 Personen zusammen. Aufgrund technischer Schwierigkeiten musste der erste Redebeitrag verschoben werden, worauf sich der Demonstrationszug zügig und geschlossen in Bewegung setzte. Sehr zur Freude der Demonstrationsteilnehmer_innen beschränkte sich die Polizei lediglich auf die Verkehrsregelung, anders als bei zahlreichen antikapitalistischen und antifaschistischen Demonstrationen in der näheren Vergangenheit.

Die auftretenden technischen Schwierigkeiten taten der Stimmung der Demonstration keinen Abbruch, es ging Lautstark durch die Werderstraße, Rüppurrerstraße, Fritz-Erler-Straße, Markgrafenstraße über die Adlerstraße zum Lidellplatz, auf dem die erste Zwischenkundgebung abgehalten wurde.

Hier schlossen sich erfreulicherweise rund 50 Personen aus verschiedensten Spektren spontan der Demonstration an. Ein Vertreter des Libertären Bündnis Ludwigsburg hielt einen Redebeitrag über den Zusammenhang von Krise und Nationalismus und forderte “planetare Solidarität statt nationaler Borniertheit”.

Im Anschluss setzten sich die Demonstrant_innen weiter in Richtung Marktplatz in Bewegung. Aufgrund von parallel stattfindenden Veranstaltungen und überall in der Innenstadt verteilten Baustellen wurde die ursprüngliche Route leider nicht genehmigt. Statt über die Haupteinkaufsmeile von Karlsruhe ging es über die Hebelstraße Richtung Abschlusskundgebung am Friedrichsplatz.

Dort angekommen hielt zunächst ein Vertreter des Anarchistischen Netzwerks Südwest* den Redebeitrag, der ursprünglich für die Startkundgebung geplant war. Im Beitrag wurde die Rolle Griechenlands in der aktuellen Krise beschrieben und erläutert, wieso die Rettungspolitik der EU sowohl die Krise nicht verhindert, als auch soziale Konflikte verschärft. Den letzten Redebeitrag hielt wieder ein Vertreter vom Libertären Bündnis Ludwigsburg. Er stellte heraus, wieso die anwachsende, globale Protestbewegung inhaltlich noch in den Kinderschuhen steckt, sie aber viele Anknüpfungspunkte für radikale, anarchistische Kritik an den bestehenden Verhältnissen bietet.

Petra Schwarz vom Anarchistischen Netzwerk Südwest* wertete die Demonstration als vollen Erfolg. „Dass 250 Menschen die Schuld für die aktuelle Krise nicht “raffgierigen Managern” oder “faulen Griechen” geben, sondern sie als Symptom eines tieferliegenden Problems sehen, macht deutlich, dass ein Ausweg aus der derzeitigen Krise nicht in der Reformation des Kapitalismus bestehen kann, sondern nur in dessen Abschaffung“ so Schwarz.

Die Demonstration bildete den Auftakt für weitere Veranstaltungen in denen die angerissenen Themen weiter ausgeführt werden. Alle Informationen hierzu werden in Kürze auf der Homepage des Anarchistischen Netzwerks Südwest* veröffentlicht.

Bilder zur Demo findet ihr hier.

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Call Up (English Version) http://esistdassystem.blogsport.de/2011/10/11/call-english-version/ http://esistdassystem.blogsport.de/2011/10/11/call-english-version/#comments Tue, 11 Oct 2011 16:33:17 +0000 Administrator Allgemein http://esistdassystem.blogsport.de/2011/10/11/call-english-version/ It’s not a crisis!
It is the system!
Boundless solidarity
instead of
Capitalistic survival

Prelude- Demo
October 15th, 2011, 16:00 hr
Karlsruhe – Werderplatz

Anarchistic Network Southwest
a-netz.org

In the Greek population anger grows: Demonstrations, Strikes, Occupations. Since the announcement of frugality thru the Grecian government and the EU, thousands of people repeatedly went to the streets to show their displeasure to this matter.
Compared to the protest in 2008, which subjected the murder of Alexandros Grigoropoulos, is now the expansion of the financial- and national crisis clearly recognized. The centre of participants on these protests unites no longer only the income-weak population of Greece, but is already spread over all social classes.
In Athens and Thessaloniki 20.000 people demonstrated in the 24-hour lasting general strikes on Mai 11, 2011, against the planned increase of working hours which is directed by the governments frugality. Three weeks later even 500.000 people assembled in centre of Athens to demonstrate their resistance against cuts to their Salaries and Pensions.

The crisis was not indebted by single states, it is a cycled behaviour of capitalism: economic crisis describe strong disturbance of the economic reproduction of a society. In an capitalistic economy, that means, that large parts of already produced merchandise cannot be sold. Not because of lack of needs, but because there is no solvent need. The merchandise cannot completely transform into cash-capital. So that the alleged capital cannot turn to account and therefore the accumulation decreases. Because of this the inquiry to capitalistic employers diminish with elements of productive capitals such as means of product and manpower (workmanship). Masses of unemployment and retrogression of purchase of the employees is in sequence. This again, reduces the need of products and sharpens the situation-crisis. Capitalism is not the only way of producing, where wealth and poverty exist alongside, but it’s the only way by which the abundance of goods creates a problem. No sellable goods lead to ruin their owner where at the same time there are people who do not have the daily needs and who are not able to offer the only thing they have – their workmanship.
The Greek state is, since the proclamation of the indebtedness in October 2009 the punching ball of the financial sector. Rating agencies graded the credit-worthiness of the state down. Consequently Greece has no possibility of affordable credits for economic programs. Meanwhile betting on Greece’s State Insolvent, looses trust of Greece solvency, increasingly. The global, capitalistic financial crisis 2009 takes impact on the consisting crisis of the Greek’s economy. Rising unemployment and further climbing state indebtedness increase the trust-unworthiness on the market.

This “Down-Spiral” leads to the fact that Greece can only get further credits from the states of the EU to more than high rates of interest. Against, that the EU-States demand drastic savings programs from the Greek government. While in the past, only the wealthy and rich of Greeks population profited from the state’s Tax politics yet, the same time taxes in big stile evaded – and in doing so they gave the foundation (basis) to the great Greek deficit – it’s mostly the lower income population having a hard time with the frugality. Higher taxes, wage reductions, pension cuts and no protection against unlawful dismissal thus bring casualisation to the population. On top of this provision with basic supplies such as water, electricity and so on, supposed to get privatised. More cost increases threaten the Greek people. The Greek cost cutting measures mean in fact an redistribution of national debt at expense of employees, migrants students and the unemployed.

In place of the former idea of a liberal-democratic consolidation of Europe, comes a national economic system of single member states. Deprived of its sovereignty Greece is being forced thru economic strong EU-member-states, to accept inhuman and democratic unenforceable savings packages of the Troik (EU-Commission, International Currency Fond, European Central Bank) to effectuate.

Greece is not an individual case when it comes to state budget deficits and debts charged at expense of the less wealthy population. In other EU-States such as Spain, Portugal, Italy, Great Britain, Ireland and Germany the government has also decided to bring drastic unsocial and radical savings packages. A differentiated controversy with the subject matter can not develop with the majority of populations since most of the media bound to rather publish more lucrative headlines. Poked are racist resentments and distinct accusations. The strong interference of the German government is therefore opposite the population legitimated and as protective mechanism for the stabilisation of the own markets claimed.

The overall happening competition, again clearly shows, thru the lasting crisis, its principal component of capitalism. It is daily experienced thru all human beings in an existential struggle for education and work.
Small- and large businesses compete constantly among themselves over competitiveness.
Induced thru the neo-liberalism this conflict is no longer only a matter of regional and national level but worldwide. We will, visibly antagonize to this “Bite-Reflex”!! As human beings, who beyond national ´boundaries will come together, we feel committed to humanism and principles of Freedom, Self-Determination, Equality and Solidarity.
For this reason we call a Protest- and Solidarity-Demonstration on October 15th, 20011 in Karlsruhe. Let us come together like in many other European cities on this decentralized European day of action and let us show our displeasure over this current system-crisis.

Let us set a symbol together, for the disempowerment of the financial markets, for a great solidarity between the European population for a new social system who cares for the needs of all human beings.

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Interview zur Demo http://esistdassystem.blogsport.de/2011/10/09/interview-zur-demo/ http://esistdassystem.blogsport.de/2011/10/09/interview-zur-demo/#comments Sun, 09 Oct 2011 08:52:34 +0000 Administrator Allgemein http://esistdassystem.blogsport.de/2011/10/09/interview-zur-demo/ Es ist ein kleines Interview zur Demo mit einem Vertreter der Libertären Gruppe Karlsruhe erschienen.
Ihr könnt es euch hier anhören:

oder unter freie-radios.net downloaden!

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