Weitere Termine der Veranstaltungsreihe

09. März
20:00 – Konstanz – Café Einblick (Hofhalde 11) – Hellas 21 – Sysifus und die sieben Krisen

14. März
20:00 – Tübingen – Wohnprojekt Schellingstraße – Schellingstr. 6 – Hellas 21 – Sysifus und die sieben Krisen

Termine der Veranstaltungsreihe

Nach einer kurzen Pause hier die bisherigen Termine zur Veranstaltungsreihe:

27. Januar
19:30 – Karlsruhe – Viktoriastr. 12 (Hinterhaus): Hellas 21 – Sysifus und die sieben Krisen

27. Januar
20:00 – Freiburg – KTS – Basler Str. 103: Schocktherapie! Zur Lage in Griechenland

29. Januar
19:00 – Ludwigsburg – DemoZ – Wilhelmstrasse 45/1: Schocktherapie! Zur Lage in Griechenland

03. Februar
19:30 – Karlsruhe – Viktoriastr. 12 (Hinterhaus): Schocktherapie! Zur Lage in Griechenland

04. Februar
17:00 – Saarbrücken – Peter-Imandt-Gesellschaft – Futterstr. 17-19: Schocktherapie! Zur Lage in Griechenland

24. Februar
20:00 – Offenburg – Alarmraum – Lise-Meitner-Straße 10: Hellas 21 – Sysifus und die sieben Krisen

Weitere Termine folgen!

Schocktherapie! – Zur Lage in Griechenland

Die griechische Gesellschaft leidet zunehmend unter den Auswirkungen der, von der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF aufgezwungenen, Sparmaßnahmen. Gleichzeitig lösen sich die staatlichen Institutionen auf, die verabschiedeten Gesetze können kaum umgesetzt werden. Wie sieht es zur Zeit mit dem Widerstand gegen die Kahlschlagspolitik aus? Welche Rolle spielen Landbesetzungen, Kollektivbetriebe und die anarchistische Bewegung? Und welche Bedrohung geht von rassistischen und faschistischen Organisationen aus?
Ralf Dreis, freier Journalist und Griechisch-Übersetzer, berichtet an diesem Abend über die momentane Lage in Griechenland. Er war fünf Jahre lang in der anarchistischen Bewegung Thessalonikis aktiv und pendelt seit 2001 zwischen Griechenland und Deutschland.

Hellas 21 – Sysifus und die sieben Krisen

Krisen jeglicher Art scheinen inzwischen zum Normalzustand zu gehören, sei es als Wirtschafts-, Klima-oder Währungskrise. Doch wo liegen die Ursachen dafür, dass sich die Institutionen in Staaten wir Griechenland Tag für Tag mehr in Luft auflösen und die Menschen dort vieles verlieren, was einstmals sicher schien? Welchen Charakter hat die kapitalistische Krise? Tritt sie zyklisch auf oder findet sie permanent statt? Diesen Fragen werden die beiden Referenten in zwei Inputs nachgehen, um anschliessend mit den interessierten Menschen vor Ort darüber zu diskutieren.

Erfolgreiche antikapitalistische Demo am 15. Oktober


Rund 250 Menschen demonstrierten am 15.10.2011 unter dem Motto “Es ist keine Krise – Es ist das System” durch Karlsruhe und forderten stattdessen “Grenzenlose Solidarität statt kapitalistischem Überlebenskampf”.

Am Werderplatz fanden sich bereits zur Anfangskundgebung rund 150 Personen zusammen. Aufgrund technischer Schwierigkeiten musste der erste Redebeitrag verschoben werden, worauf sich der Demonstrationszug zügig und geschlossen in Bewegung setzte. Sehr zur Freude der Demonstrationsteilnehmer_innen beschränkte sich die Polizei lediglich auf die Verkehrsregelung, anders als bei zahlreichen antikapitalistischen und antifaschistischen Demonstrationen in der näheren Vergangenheit.

Die auftretenden technischen Schwierigkeiten taten der Stimmung der Demonstration keinen Abbruch, es ging Lautstark durch die Werderstraße, Rüppurrerstraße, Fritz-Erler-Straße, Markgrafenstraße über die Adlerstraße zum Lidellplatz, auf dem die erste Zwischenkundgebung abgehalten wurde.

Hier schlossen sich erfreulicherweise rund 50 Personen aus verschiedensten Spektren spontan der Demonstration an. Ein Vertreter des Libertären Bündnis Ludwigsburg hielt einen Redebeitrag über den Zusammenhang von Krise und Nationalismus und forderte “planetare Solidarität statt nationaler Borniertheit”.

Im Anschluss setzten sich die Demonstrant_innen weiter in Richtung Marktplatz in Bewegung. Aufgrund von parallel stattfindenden Veranstaltungen und überall in der Innenstadt verteilten Baustellen wurde die ursprüngliche Route leider nicht genehmigt. Statt über die Haupteinkaufsmeile von Karlsruhe ging es über die Hebelstraße Richtung Abschlusskundgebung am Friedrichsplatz.

Dort angekommen hielt zunächst ein Vertreter des Anarchistischen Netzwerks Südwest* den Redebeitrag, der ursprünglich für die Startkundgebung geplant war. Im Beitrag wurde die Rolle Griechenlands in der aktuellen Krise beschrieben und erläutert, wieso die Rettungspolitik der EU sowohl die Krise nicht verhindert, als auch soziale Konflikte verschärft. Den letzten Redebeitrag hielt wieder ein Vertreter vom Libertären Bündnis Ludwigsburg. Er stellte heraus, wieso die anwachsende, globale Protestbewegung inhaltlich noch in den Kinderschuhen steckt, sie aber viele Anknüpfungspunkte für radikale, anarchistische Kritik an den bestehenden Verhältnissen bietet.

Petra Schwarz vom Anarchistischen Netzwerk Südwest* wertete die Demonstration als vollen Erfolg. „Dass 250 Menschen die Schuld für die aktuelle Krise nicht “raffgierigen Managern” oder “faulen Griechen” geben, sondern sie als Symptom eines tieferliegenden Problems sehen, macht deutlich, dass ein Ausweg aus der derzeitigen Krise nicht in der Reformation des Kapitalismus bestehen kann, sondern nur in dessen Abschaffung“ so Schwarz.

Die Demonstration bildete den Auftakt für weitere Veranstaltungen in denen die angerissenen Themen weiter ausgeführt werden. Alle Informationen hierzu werden in Kürze auf der Homepage des Anarchistischen Netzwerks Südwest* veröffentlicht.

Bilder zur Demo findet ihr hier.

Call Up (English Version)

It’s not a crisis!
It is the system!
Boundless solidarity
instead of
Capitalistic survival

Prelude- Demo
October 15th, 2011, 16:00 hr
Karlsruhe – Werderplatz

Anarchistic Network Southwest
a-netz.org

In the Greek population anger grows: Demonstrations, Strikes, Occupations. Since the announcement of frugality thru the Grecian government and the EU, thousands of people repeatedly went to the streets to show their displeasure to this matter.
Compared to the protest in 2008, which subjected the murder of Alexandros Grigoropoulos, is now the expansion of the financial- and national crisis clearly recognized. The centre of participants on these protests unites no longer only the income-weak population of Greece, but is already spread over all social classes.
In Athens and Thessaloniki 20.000 people demonstrated in the 24-hour lasting general strikes on Mai 11, 2011, against the planned increase of working hours which is directed by the governments frugality. Three weeks later even 500.000 people assembled in centre of Athens to demonstrate their resistance against cuts to their Salaries and Pensions. (mehr…)

Interview zur Demo

Es ist ein kleines Interview zur Demo mit einem Vertreter der Libertären Gruppe Karlsruhe erschienen.
Ihr könnt es euch hier anhören:

oder unter freie-radios.net downloaden!